Weggefährte - Jemand der mit einem eine längere Strecke gemeinsam zurücklegt!!

Schlägt man im Duden nach, werden Weggefährten als Begleiter beschrieben, mit denen man gemeinsam eine Strecke zurücklegt. Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung auf dem gemeinsamen Weg prägen diesen Begriff. Das Zusammenleben mit Tieren verstehe ich mittlerweile genau so! Ich freue mich darüber in den vergangenen Jahren sehr treue Weggefährten gehabt zu haben! Sie haben mir vieles gezeigt, haben mich erleben lassen was Respekt vor Individuen bedeutet und mir die Erfahrung geschenkt, die ich gerne an meine Kunden weitergeben möchte!

 

Ich durfte tiefe Verbundenheit, gemeinsame Glücksmomente, Erfolge, aber auch Misserfolge und auch kräftezehrende Zeiten mit ihnen erleben. Ja, meine Weggefährten haben mir auch beigebracht mit Verantwortung bei Krankheit und endgültigem Abschied im Sinne einer tiefen und bedingungslosen Freundschaft umzugehen!

 

Sie haben alle meine "menschlichen" Entscheidungen gemeinsam mit mir gelebt, sie haben mir aber immer die Grenzen deutlich gemacht und mir Wege gezeigt, dennoch gemeinsam ans Ziel zu kommen!! Meine Einstellung mit allen Konsequenzen und jeder dazugehörigen Verantwortung zum Zusammenleben mit Tieren haben sie maßgeblich geprägt. Kein Seminar, kein Vortrag und keine Philosophie bringen uns das bei, was Weggefährten wirklich bedeuten!

 

Das ist mein Ziel in der Begleitung meiner Kunden mit ihren Weggefährten!!!

 

"Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!"

(Stefan Wittlin)

 

Martina Gräf – Mit Hunden leben und lernen. Danke das ich das erleben darf!!

 

Schon als Kind hatte ich eine ganz besondere Beziehung zu Hunden. Ob es der Schäferhund von Opa war oder die Dackel meiner Mutter. Ich fand alle Hunde toll und spürte schon ganz früh, dass diese Lebewesen wunderbar sind und für mich ein Leben ohne Hund(e) nicht in Frage kommt.

 

Mit Beginn meiner Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin erfüllte sich auch der Traum einen eigenen Hund zu haben. Asta, eine 3-jährige Schäferhund-Collie-Mix-Hündin, vermittelt vom Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V., zog bei mir und meinem Freund ein. Anfangs sehr schüchtern und ängstlich entwickelte sich die Dame später zu einem tollen Hund, der mich weitere 10 Jahre meines Lebens auf Schritt und Tritt begleitete. 1992 mussten wir leider Abschied nehmen. Asta war damals 13 Jahre alt und das zeitliche segnete unsere gemeinsamen Jahre.

 

Klar war, dass ich ohne Hund nicht sein konnte und Max, ein 12 Wochen alter Schäferhund aus dem Tierheim zog ein. Da ich immer schon mit Hunden zu tun hatte, war klar, dass ein kleiner Welpe mit viel Arbeit verbunden ist und eine gute Ausbildung die Grundlage für ein partnerschaftliches Zusammenleben ist. 1993 begann ich mit Hundesport im Verein und war überzeugt davon, dass mein Hund Spaß haben würde. Bald merkte ich jedoch, dass die Erziehungsmethode meinem Max ganz und gar nicht gefielen. Auf dem Hundeplatz verhielt er sich ängstlich und zurückhaltend, während er zuhause ausgeglichen und neugierig war. Irgendetwas konnte da doch nicht stimmen. Ich entschied mich Max alleine „auszubilden“ und fing an mein Wissen über Bücher und Berichte zu erweitern.

 

Auch Max wurde ein toller Hund. Ein Krebsgeschwür an der Milz beendete jedoch nach 11 Jahren sehr überraschend unseren gemeinsamen Weg.

 

Sein Nachfolger wurde Bargo. Ein Berner Sennenhund! Er zog 2002 mit 7 Wochen bei uns ein. Schnell war klar, dass ich es hier mit einem ganz anderen Hund zu tun hatte. Bargo war von Anfang an auf mich fixiert. Mit Bargo wollte ich dann in eine ordentliche Hundeschule gehen. Leider wollten die Hundeschulen nicht wirklich einen Berner Sennenhund. Angeblich ist er Berner ganz und gar ohne Erziehung zu halten. Der will doch sowieso nur dösen und ab und an mal Gassi gehen. Arbeiten kann man mit denen nicht wirklich waren die Aussagen. Bargo zeigte aber schon früh, dass er nicht ein „fauler Berner“ sein wollte, sondern nur so aussah. Ich setzte mich durch und ging mit ihm in die Welpenspielstunde. Da waren wir gerade so geduldet. Bargo war zwar etwas grobmotorisch veranlagt und wesentlich langsamer als die Schäferhunde, Labradore und Dalmatiner im Kurs, jedoch lernte er zuverlässig und mit grosser Freude. Das merkte dann endlich auch die Ausbilderin und wir absolvierten dann noch einen Junghunde- und Clickerkurs.

 

2003 beschloss ich, irgendwann einmal, eine eigene Hundeschule zu haben um all die nicht so typischen Arbeits- und Begleithunde zu guten Familienhunden auszubilden und auch mit ihnen schöne Beschäftigungsarbeit machen zu können.

 

Nebenberuflich begann ich eine Ausbildung zum Hundeerzieher- und Verhaltensberater und bildete mich in zahlreichen Seminaren bei namhaften Ausbildern weiter um irgendwann meinen Traum von der eigenen Hundeschule zu verwirklichen. Schwerpunkt sollte der Familienhund sein, der artgerecht beschäftigt wird.

 

Auf der Suche nach einem Zweithund stolperte ich eher zufällig über die Rasse der Landseer. Begeistert vom Arbeitswillen und von der Anmut dieser Rasse, gepaart mit den besten Familienhundeigenschaften und ohne Jagdtrieb ausgestattet, war die Entscheidung für einen Landseer als Partner für Bargo und mich gefallen. 2005 trat dann Darky von Admin in unser Leben.

 

Mit Darky änderte sich schlagartig meine komplette Einstellung zur Hundeausbildung. Hatte ich doch durch die jahrelange eigene Hundehaltung und diverse Weiterbildungen einiges über Hunde und deren Verhalten gelernt, sollte Darky von Admin mein bisher bester Lehrmeister werden. Bargo hatte mir schon gezeigt, dass es Hunde gibt die im „falschen“ Rassekörper geboren werden.

 

Der „faule Berner“ walkt gerne mit mir. Er ist ein begeisterter DogDancer. Obedience und Clickern gehören zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Er begleitet mich souverän über all hin und zieht gerne die Blicke durch kleine Showeinlagen auf sich. Im Mai 2006 bestanden wir beide den Hundeführerschein des BHV e.V. (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater) in Stufe II.

 

Darky setzte aber noch einen oben drauf!

 

Schon mit 14 Wochen zeigte sie mir deutlich was Ignoranz wirklich bedeutet. Sie arbeitete als Junghund fast gar nicht mit. Sie entwickelte von einem auf den anderen Tag einen Jagdtrieb, den ein echter Jagdhund nur schwer toppen kann. Gehorsam legte sie nur an den Tag wenn es ihr passte. Sie ist verfressen und doch spuckte sie Leckerlis aus wenn sie keine Lust auf Arbeit hatte. Sie arbeitete immer mit Kraft, von der sie mehr hat als ich. Kurz gesagt, irgendwie war es nicht mein Hund. Bei ihr hatte ich mir das erste mal wirklich Gedanken darüber gemacht für was ich diesen Hund wollte. Bei ihr habe ich das erste mal eine bestimmte Rasse ausgesucht, mich bei Züchtern schlau gemacht. Landseer-Treffen besucht und, und, und…… Bei ihr klappte das erste mal gar nichts!!

 

Mittlerweile ist Darky 6 Jahre alt. Sie ist eine tolle Hündin mit eigenem Kopf. Sie arbeitet gerne mit und hat eine extreme Bindung an mich. Wir beide haben im Dezember 2006 ebenfalls den Hundeführerschein des BHV e.V. in Stufe II bestanden.

 

Sie ist Expertin in der Sucharbeit. Ob Fährte oder Gegenstand, Hauptsache die Nase einsetzen. Sie kann alle Elemente aus dem DogDancing, jedoch gibt es für Ausführung in Zeitlupe kein passendes Lied. Sie ist eine wundervolle Welpenpolizei und Junghundeerzieherin. Ob im Altersheim oder im Kindergarten, immer ist sie zuverlässig. Sie zieht einen Bollerwagen genau so souverän wie den Sacco-Dog-Cart auf Geschwindigkeit. Würde ich es zulassen, wäre die Jagd ihr wahres Hobby!

 

Meine beiden „Kollegen“ haben unterschiedliche Talente und Vorlieben. Das macht sie so einzigartig und wundervoll.

 

Wir arbeiten nun seit einigen Jahren haupteruflich daran in Bad Nauheim sowie naher und ferner Umgebung Hundebesitzer auszubilden und damit Hunde glücklicher und für unsere Umwelt angenehm zu erziehen. Bargo ist nun in die Jahre gekommen und Darky eine tolle "Nachfolgerin" für den dicken Bär geworden.

 

Es ist Zeit Bargo in Pension zu schicken, sein Kopf will arbeiten doch seine Knochen wollen nicht mehr. Er fehlt mir sehr in den Kursen, aber Darky gibt alles und wird es für mich auf Ihre Art ausgleichen. Auch wenn es Bargo schwer fällt, er wird hoffentlich noch ein paar schöne Jahre als Rentner in unserer Familie erleben dürfen, dafür werde ich nach all dem, was er für mich gegeben hat natürlich sorgen. Ehrenwort!!!

 

Frau Landseer Darky wird derzeit von mir im Dummytraining und in der Longierarbeit ausgebildet. Nicht immer einfach aber dennoch erfolgreich arbeiten wir beide die Themen durch und freuen uns immer wieder darüber miteinander zu arbeiten. Genau genommen ist sie ein Allround-Talent. Was immer ich mit ihr anfange ist es anfangs schwer und mühsam, wird aber früher oder später von ihr angenommen und mit viel Spaß und Freude an mich zurückgegeben.

 

Sie übernimmt natürlich auch in unserem Rudel mehr und mehr die Position von Bargo. Einerseits ist es für mich (rein menschlich betrachtet natürlich) schwer mit anzusehen wie sie ihm die Position nach und nach streitig macht, andererseits ist es auch schön zu sehen wie Rudel tatsächlich funktioniert. Ich bin glücklich zwei so tolle Hunde zu haben von denen ich stetig lernen kann.

 

Bargo zieht sich mehr und mehr aus dem Berufsleben zurück. Er ist glücklich wenn er mit mir entspannt spazieren gehen kann und ab und an ein bischen arbeiten darf. Wenn es ihm gut geht nehme ich ihn so oft als möglich mit und genieße einen souveränen, wohlerzogenen Rentner dabei zu haben.

 

Für Darky wird die Arbeit in der Hundeschule immer mehr und ich merke wie sie bei manchen Dingen nicht mehr aufnahmefähig ist und auch sonst die Konzentration verliert. Es wird bald Zeit ihr eine Kollegin an die Seite zu stellen, die fleißig ist und uns tatkräftig unterstützt.

 

Die Wahl fällt sehr wahrscheinlich auf einen Hund aus der Kategorie Hüte-/Arbeitshund. Mal sehen wer da zu uns passt!? Es wird wieder spannend in meinem Rudel ....

 

mensch, Hund(e)! , danke das ich das erleben darf!

 

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit einem Hund im Tierheim. Eine Schäferhündin, die evtl. zu uns passt. Ich hole sie morgens ab, nehme sie mit zur Arbeit und bringe sie abends wieder zurück. Sie ist nicht so groß und würde in meine Vorstellung von Hundeschulhund passen. Darky und Jule waren auch schon mit ihr zusammen und alles klappte ganz gut. Sie ist derzeit läufig und deshalb kann Bargo sie noch nicht begutachten. Mal sehen nächste Woche...

 

Rising Sun von der Bischofseiche, Rufname Raya, zog letzten Donnerstag bei uns ein. Sie ist eine Deutsche Schäferhündin, 14 Monate alt und kommt vom Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V. in Reichelsheim.

 

Die ersten Tage sind nun vorüber und das Rudel beginnt sich neu zu ordnen. Darky achtet peinlich genau auf ihre angestammten Resourcen und Bargo nimmt die Sache ziehmlich locker. Seine Strategie heißt, halt dir die Dame auf 1 m Abstand, dann kann sie bleiben.

 

Darky hat eine andere Strategie. Sie greift sofort ein wenn Raya ihre Hoheitsrechte (Futter, Liegeplatz, Distanz, Autobox ,Spielzeug) verletzt. Hier konnte ich schon des öfteren den Schnauzengriff in Perfektion von Schnelligkeit und Präzision beobachten. Blickkontakte die mehr sagen als tausend Worte und Distanzkontrolle über Körpersprache, von der für mich bisher besten, Lehrerin in Sachen Hunde und Kommunikation konnte ich beobachten. Raya erträgt ihr "Schicksal" mit gutem Sozialverhalten und bisher mit der Aktzeptanz alter Rechte.

 

mensch, Hund(e)! , danke das ich das erleben darf!

 

Raya ist nun fast 5 Monate bei uns. Die ein oder andere "Macke" hat sich herausgestellt und die Dame fängt natürlich an, ihren Stand im Rudel verbessern zu wollen. Nicht alle Hunde brauchen das, Raya aber schon. Sie erntet deshalb nicht immer Lorbeeren von Frau Landseer und ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis sie den ihr zugewiesenen Platz akzeptiert!?! Darky hat noch immer alles im Griff und ist teilweise richtig genervt wenn Frau Schäferhund nach dem Fressen auf Spielmodus schaltet, obwohl Frau Landseer das Verdauungsschläfchen viel wichtiger ist. Raya holt sich dann ein paar lautstarke Schelten ab und legt sich dann ebenfalls hin. Das geht jetzt schon Wochen so! Ob Frau Schäferhund das mal lernt??

Herr Berner sieht das gelassen. Er hält sich raus bei den Damen und fährt gut damit. Manchmal zeigt er allerdings in den letzten Tagen auch Interesse für die Dame. So habe ich mit Raya diese Woche das Apportieren geübt. Raya sitz, Bällchen Werfen, Raya schicken, Raya holt Bällchen und bringt es mir. Toll! Endlich wird der Hund ein Hund.

 

Bargo ist jetzt 9 Jahre alt und hat mit Bällchen und hinterher rennen nix am Hut. Jetzt, da Raya Spaß hat, sorgt er mit einer Vollbremsung aus dem Lauf raus dafür, daß Sie keinen Spaß mehr hat. Nimmt das Bällchen und bringt es mir!!!! Ressource Frauchen zieht halt beim Senior.

 

Andererseits verstehen die beiden sich gut. Heute waren wir bei der Physiotherapie. Bargo wegen seines Rückens und Raya zwecks Muskelaufbau. Beide lieben den Aqua-Trainer! Frau Metzger öffnet das Becken und beide hechten gleichzeitig rein. Kein Gerangel, keine Rempler! Laufen wir halt beide gemeinsam. Wird ein bischen eng, geht aber schon!:))

 

Souveräne Führer entscheiden nach Wichtigkeit der Ressource. Das wird mir hier einmal mehr klar. In den letzten Monaten konnte ich davon sehr viel beobachten und habe viele Situationen erleben dürfen. Nicht immer einfach für mich als (menschlichen) Chef, aber sehr, sehr hilfreich.

 

Raya fügt sich immer mehr in den Tagesablauf ein. Mittlerweile longiere ich sie, sie kann ein paar Tricks, ist im Freilauf mit anderen Hunden super sozial, wenn auch manches Mal unsicher und übertrieben hektisch. Im Suchtraining beweist sie absolute Qualität und im Zugtraining wird die Dame sicher spitze. Ihre Konzentration ist noch sehr instabil und manchmal ist sie noch panisch (Männer, Berührungen von hinten oder schnelle Bewegungen, Frontale Annäherungsversuche)

 

Im September gehen die Damen mit mir auf Reise. Wir nehmen an einem Treibball-Seminar teil. Mal sehen wie das wird!? Ich habe spannende Zukunftsaussichten mit den Mädel's, das steht fest.

 

mensch, Hund(e)! danke dass ich das erleben darf.

 

Mittlerweile hat Raya schon ein paar Seminare absolviert und wir sind dabei ein Team zu werden. Ab und an muss sie noch testen ob wirklich ich und nicht sie der Chef ist. Sie rempelt mich wieder häufiger an wenn ich sie irgendwo fixiere oder meiner Kollegin die Leine in die Hand gebe und sie dann später wieder übernehme. Schnappen nach der Jacke oder meinen Händen sind wieder häufiger im Spiel. Es dauert jedoch nur noch kurze Momente und sie ist wieder "normal". Raya und Darky werden immer vertrauter miteinander.

 

Den ersten Urlaub am Meer hat Frau Schäferhund auch schon hinter sich gebracht und wir hatten viel Spaß met de drei schönen Exemplaren von Honden, wie die Holländer uns immer begrüßten. Sogar Herrchen wurde irgendwie "ungefährlicher"und die Besuche im Biergarten oder im Hafen mit ihm waren halb so gefährlich wie gedacht. Sie knurrt zwar noch immer wenn er sie anspricht, lässt sich aber anfassen und nimmt Futter. Sogar Heranrufen geht schon, wenn auch mit Geknurre und lautstarkem Bellen. Leichte Fortschritte sind also erkennbar und wir sind auf dem richtigen Weg.

 

Das letzte Seminar war ein Dummykurs und Raya ist gar nicht ungeschickt. Wir sind infiziert und üben weiter. Danke Tina Schnatz!

 

Bargo wird immer grauer, aber momentan geht es ihm ganz gut. Er darf ab und an noch mit und freut sich darüber sehr. Longieren wie ein Haflinger findet er toll! Futterbeutel natürlich auch und einen Dummy trägt er jetzt im hohen Alter sogar.

 

Darky spielt ihre Position im Rudel mir gegenüber ab und zu mal aus, findet aber schnell wieder zurück. Alles in allem bin ich sehr zufrieden!

 

mensch,Hund(e)! danke, dass ich das erleben darf!

 

Frau Schäferhund lässt sich nicht so leicht überzeugen, dass Herrchen es gut mit ihr meint. Immer wieder fällt sie in ihr altes Muster zurück, knurrt und bellt wenn er in der Nähe ist. Ein Nerven aufreibendes Familienleben momentan, welches mich lehrt immer konsequenter, immer souveräner und immer noch einen Tick ruhiger mit der Dame umzugehen. Es fällt schwer, aber ich werde sie knacken. Das ist mein Ziel! Ich danke meinem Mann, daß er das mitmacht, auch wenn es für ihn viel schwieriger ist als für mich. Er ist ein Meister im Fach der Ignoranz und hält tapfer durch! Danke! Raya ist ein Hund mit tollen Anlagen und wenn ihr Kopf frei ist arbeitet sie wundervoll mit. Sie hat Eleganz und ist schnell wie ein Blitz. Es fehlt nach wie vor noch Konzentration sowie Ausdauer und Kraft. Das wird aber noch.

 

Bargo und Darky nehmen es gelassen. Meine beiden Bären sind ein tolles Team. Sie nehmen den jungen Hüpfer oft nicht ernst und reagieren immer souverän. Alles wird sich finden, da sind die beiden Bären und ich uns sicher!

 

mensch,Hund(e)! danke dass ich das erleben darf!

 

Es ist der 18.04.2013. Es ist ein schrecklich trauriger und von mir mit Angst erwarteter Tag. Mein Freund und Kollege, mein dicker Bär und seelenverwandter Bargo musste heute über die Regenborgenbrücke gehen.

 

Er ist nach einem schönen Leben in unserer Familie würdevoll über die Regenbogenbrücke gegangen und ich vermisse ihn schon jetzt so sehr. Er war ein großer "Schatz" in meinem Leben!!

 

mensch, Dicker! danke für diese wunderschönen 11 Jahre mit Dir! Du bleibst immer in meinem Herzen!!

 

Darky ist nun 10,5 Jahr alt und schwächelt, wie Riesenrassen nun mal schwächeln, in diesem Alter. Der Rücken, die Beine und natürlich auch der Kopf lassen nach. Sie ist aber nach wie vor eine souveräne Dame, die der Frau Schäferhund, so gut es geht, den Weg weist. Es tut mir weh zu sehen, wie ihre Kraft schwindet, aber auch das gehört zum respektvollen Umgang mit Hunden dazu! Jeder schöne Moment, die schlechten und die traurigen Momente gehören dazu! Ich bin glücklich diese Zeiten erleben zu dürfen und auch wenn es mich traurig stimmt bald meine liebevolle "Welpenpolizei" gehen lassen zu müssen, freue ich mich über jeden Tag, jede Stunde, der/die uns noch bevor steht und hoffe, daß ich auch Ihr einen würdevollen Übergang der Regenbogenbrücke ermöglichen kann. Ich werde in Dankbarkeit alles dafür tun, das bin ich Ihr schuldig!  Bis dahin werden wir beide aber noch eine schöne Zeit haben und Raya (Frau Schäferhund) noch eine gute Begleiterin haben. Darky versteht Ihren Job!!

 

Raya und ich haben in den letzten Monaten auch wieder Fortschritte machen können und wir wachsen langsam zu einem guten Team zusammen. Mantrail ist ihre/unsere große Leidenschaft und Dank einer einfühlsamen und guten Trainerin, die uns beide coacht, ist in den letzten Wochen wieder viel passiert......

 

mensch, Hund(e)!, danke das ich das erleben darf!

 

Es ist der 04.08.2015 und der Tag an dem ich mich von meiner geliebten Kollegin verabschieden muss. Ein trauriger Tag, ein Tag voller Erinnerungen an schöne Zeiten und viele Lerninhalte die ich Darky von Admin zu verdanken habe. An diesem Tag konnte ich Ihr leider nur noch einen letzten Dienst erweisen und sie würdevoll über die Regenbogenbrücke zu ihrem Freund Bargo gehen lassen.

 

Meine beiden Bären habe ich nun nicht mehr! Sie haben den Aufbau der Hundeschule maßgeblich mitgestaltet und waren immer treue Begleiter. Doch auch dieser Abschnitt gehört zu uns und unserem wunderbaren Miteinander der letzten 13 Jahre.

 

Raya und ich werden Euch sehr vermissen!!!!

 

In Liebe und Dankbarkeit bleibt Ihr in meinem Herzen, mensch, Rudel!, danke das ich das erleben durfte!!

 

mensch, Hund!, die Zeit heilt alle Wunden und das Hundeschulleben soll weiter gehen. Auch wenn wir beide den Verlust unserer Freunde Bargo und Darky noch nicht verdaut haben, so müssen wir in die Zukunft schauen. In liebevoller Erinnerung bleiben die beiden aber natürlich in unseren Herzen. Unser Rudel ist nun sehr klein geworden und auch daran müssen wir uns gewöhnen, aber wir geben unser Bestes. Raya macht in der Ausbildung zum Mantrailer enorme Fortschritte und auch ich lerne immer wieder neue Seiten an ihr kennen. Wir beide hatten keine gemeinsame Welpenzeit und die schlechte Haltung ihrer ersten 14 Lebensmonate birgt auch immer noch die ein oder andere Überraschung. Alles in allem kann ich aber stolz auf die Dame sein, denn sie versucht mir, mit ihren Möglichkeiten, alles recht zu machen. Wir sind bald wieder mit Alun Williams und Harmke Horst unterwegs. Diesen beiden haben wir in den letzten Monaten viel zu verdanken. Wer weis was das Hundeleben noch so alles für uns parat hält!? Im letzten Quartal dieses Jahres haben wir noch viel vor. Neben der weiteren Ausbildung zur Mantrailerin und dem weiteren Beziehungsaufbau steht noch eine Woche Hundehotel Wolf in Oberammergau bei Dr. Ute Berthold Blaschke auf dem Programm um hoffentlich die letzten Traumas lösen zu können. Vielleicht klappt's dann auch mit dem Herrchen? Es bleibt also spannend, wenn auch irgendwie anders......

 

mensch, Hund!, das ich das erleben darf!

 

Manchmal kommen die Dinge anders als gedacht. Am 29.11.2015 ist Herr Frodo, ein 8 Wochen alter Irish Red Setter, bei uns eingezogen. Das kleine Rudel hat also Nachwuchs bekommen. Zu unser aller Erstaunen hat die Zusammenführung super funktioniert. Heute, 5 Monate später sind Frau Schäferhund und Herr Setter ein echtes Dreamteam geworden. Raya hat, in Schäferhundmanier, den kleinen Herrn Frodo aufgenommen. Manches Mal sehr rauh und dann wieder zärtlich harmonieren die beiden wunderbar.

 

Nach Oberammergau ist einiges passiert. Frau Raya ist wesentlich entspannter in vielen Situationen, dennoch wird das Trauma Herrchen wohl nicht mehr zu einem entspannten miteinander führen. Dieser Hund ist derart traumatisiert, daß ich mich nach 5 Jahren intensiver Therapie darauf einstellen muss, das sie ein "besonderer" Hund mit "besonderem" Anspruch auf Führung bleiben wird. Ich liebe diese Dame sehr, wenn sie mich auch fordert. Ihre, tief in ihr verwurzelten, Fähigkeiten wird sie wohl nur mir zeigen und das bedeutet mir sehr viel.......

 

Herr Frodo ist die perfekte Ergänzung zu Raya. Er ist ein unerschrockener Welpe mit einer großen Portion Selbstvertrauen und hat Raya jetzt schon fest im Griff. Wir haben bereits 2 Trainerseminare gemeinsam bestritten und ich bin von meinen beiden total begeistert. Mit 16 Wochen ein Dummyseminar und mit 20 Wochen ein Obedienceseminar. Übernachtung im Hotel und anschließend noch 2 Tage Besuch bei meiner lieben Freundin in Kiel. Viele Eindrücke, das erste Mal Meer und die beiden machen alles unkompliziert mit, auch wenn Raya hier mehr gemanagt werden muss als zuhause, ist es schön die beiden dabei zu haben.

 

Alllun Williams ist nächste Woche wieder in Deutschland und nachdem Raya schon super im Mantrail ist, darf auch Herr Frodo nun beim "Meister" trainieren. Die erste Vorprüfung hat er schon bestanden und ich bin gespannt, wie sich der kleine Mann in den 4 Tagen Seminar präsentiert.

 

mensch, Hund(e)!, es war ein trauriger Abschluß für 2016. Am 12.12.2016 wurde die Ungewissheit traurige Wahrheit und die Diagnose ließ uns keine Wahl! Ich mußte meine Raya, meinen "besonderen" Hund, über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es ist immer noch unfassbar schlimm wenn ich daran denke!! Ich vermisse sie so sehr, aber wie auch ein Jahr zuvor, als Darky ging, muss das Hundeschulleben weiter gehen. Herr Frodo ist über die ersten Wochen als Einzelhund hinweg und wir beide werden die große Leere als Team gemeinsam meistern!!

 

2017 hält viele Trainingseinheiten für uns bereit und die Zertifizierung zum Mantrailtrainer wird für uns eine Herausforderung, war es doch Raya die mich in dieses schöne Thema geführt hat.

 

Die gemeinsamen Trainings bei Harmke Horst und Alun Williams haben mich und Herrn Frodo als Team bereits geformt und ich denke bei jedem Trail natürlich gerne an meine Frau Schäferhund, ohne die Leistung von Herrn Frodo zu schmälern. Ganz im Gegenteil, er macht hier bereits mit seinen 14 Monaten einen grandiosen Job.

 

Mantrail, Dummy & Ralley Obedience werden unsere Teamleistung fördern, so das wir bald ein tolles Team sein werden. Im März steht nun erst mal die Prüfung zum Hundeführerschein für uns beide auf der Tagesordnung. Bis dahin heißt es üben, üben, üben......

 

2017 ist vorüber!! Herr Frodo und ich sind sehr nah zusammengerückt und ich bin glücklich so einen tollen Weggefährten an meiner Seite zu wissen. Wir haben den Hundeführerschein bestanden, die Zertifizierung zum Mantrailtrainer gemeinsam geschafft, viele Erfahrungen gesammelt. Dummytraining und Mantrail sind unsere große Leidenschaft. Ralley Obedience und Tricktraining begeistern uns ebenfalls. Herr Frodo lehrt mich die Welt des Jagdhundes zu verstehen und die Fähigkeiten von Jagdhunden lieben zu lernen! Er ist es, der mir wieder einen neuen Weg im Zusammenleben mit Hunden beibringt. Wir werden 2018 neue Wege gehen!! 

 

 

 

 

 

 

 

 

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